Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler zum Thema GKV und PKV

Dezember 30, 2010

Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler zum Thema GKV und PKV

Der Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler spricht nach einer Pressemitteilung vom heutigen Tage  offen an das die private Krankenversicherung (PKV) bisher bewusst geschwächt wurde und bekundet das ein fairer Wettbewerb im Gesundheistwesen nur durch ein faires Miteinander von gesetzlicher Krankenversicherung (GKV) und privater Krankenversicherung (PKV) möglich sei.

In der Vergangenheit wurde, nicht zuletzt, von seiner direkten Amtsvorgängerinn, Ulla Schmidt, eine einseitige Benachteiligung der PKV gezielt herbeigeführt. Es ist sicherlich keine schlechte Nachricht für das deutsche Gesundheitswesen dass der derzeitige Amtsinhaber offenbar mehr Wettbewerb wünscht.

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Traue keiner Statistik welche Du nicht selbst gefälscht hast! Dies gilt leider auch gerade im Bereich der Krankenversicherung.

Dezember 29, 2010

Traue keiner Statistik welche Du nicht selbst gefälscht hast! Dies gilt leider auch gerade im Bereich der Krankenversicherung.

“Auf privat Krankenversicherte kommt eine erhebliche Tariferhöhung zu. Sie fällt fast doppelt so hoch aus wie bei gesetzlich Versicherten. …” so lauten vereinzelt die Schlagzeilen.

Doch leider verkennen die selbsternannten Experten dabei, dass Sie Äpfeln mit Birnen vergleichen. So unterscheiden sich einerseits die Beitragserhöhungen innerhalb der unterschiedlichen Tarife bei der PKV (privaten Karnkenversicherung) ganz erheblich, was bei der vielzahl der am Markt vorhandenen Tarife wenig erstaunt. Auch das es in der PKV, wie etwa bei Beamtentarifen, durchaus auch zu Beitragsenkungen kommt wird genauso vergessen wie die Tatsache das die GKV neben den Beitragseinnahmen auch noch Steuermittel erhält, mithin die GKV Beiträge gar nicht ausreichen um die Leistungsausgaben zu decken und gegenwärtig durch die GKV also Raubbau zu Lasten künftiger Generationen betrieben wird. An eine Kapitaldeckung und die Bildung von Alterungsrückstellungen wie bei der PKV ist schon gar nicht zu denken.

Ein weiterer ganz gravierender Fehler besteht etwa in der Tatsache, dass bei der Betrachtung der Beitragsentwicklung innerhalb des Systems der GKV (gesetzlichen Krankenversicherung) geflissentlich übersehen wird, dass neben der Erhöhung der Beitragssätze sich über die Jahre sowohl die Beitragsbemessungsgrenze als auch die Zuzahlungen und versteckten Selbstbehalte erheblich nach oben verschoben haben. Auch der ersatzlose Wegfall von Leistungen ist eine versteckte Beitragserhöhung der GKV. Das ist so als ob eine PKV die Leistungen im Zahntarif halbiert, weiter den selben Beitrag erhebt und sich dann lobt wie Beitragsstabil die Prämie sei.

Zumindest bei den sogenannten “besser verdienenden” (welche ja neben Beamten und Selbständigen die einzigen sind welche die freie Wahl zwischen dem Staatlichen System der GKV und dem privaten Angebot der PKV haben) führten obige Punkte zu sehr deutlichen Mehrkosten, zumindest soweit sie überhaupt gesetzlich versichert sind.

Wohlgemerkt, es soll an dieser Stelle weder die GKV noch die PKV einseitig als Vorteilhaft dargestellt werden - dies verbietet sich bei Kenntnis der Sachlage ohnehin, da es schlicht einer konkreten Betrachtung im Einzelfall Bedarf um zu ermitteln ob das Staatliche System der GKV oder eines der zahlreichen am Markt erhältlichen Angebote der PKV besser geeignet ist um die eigenen Wünsche und Bedürfnisse abzudecken.

Ein reiner Vergleich der Beitragsentwicklung ist dazu genauso wenig geeignet wie die oft zitierten Ratings von Zeitschriften welche regelmäßig “den besten Tarif” für irgend einen Musterkunden ” ermitteln. Der Versuch einen idealen Tarif für viele unterschiedliche Individuen zu ermitteln führt in aller Regel zu Lösungen wie in der Planwirtschaft. Der Trabant der DDR Volkswirschaft war gar kein so schlechtes Auto. Aber die Auswahl an unterschiedlichen Fahrzeugen welche heute möglich ist wird den Interessen des einzelnen sicherlich besser gerecht. Der eine wählt eine Mercedes S-Klasse der andere lieber einen VW Käfer und beide Fahrzeuge haben sowohl Vor- als auch Nachteile. Bei der einseitigen Betrachtung des Unfallverhaltens übersieht man dann leicht das sich nicht jeder eine aktuele S-Klasse leisten kann und der Vorteil des VW Käfer in diesem Beispiel wohl eher in den Anschaffungs- und Betriebskosten liegen dürfte.

Solange viele mündige Bürger aber mehr auf Schlagzeilen und Tendenzberichterstattung geben als auf die Analyse von Bedingungen werden wir wohl immer wieder den ein oder anderen reißerischen Titel lesen, welcher sich bei näherer Betrachtung dann als eher fragwürdig erweist.

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Beiträge in der GKV (gesetzlichen Krankenversicherung) ab 2011

Dezember 23, 2010

Beiträge in der GKV (gesetzlichen Krankenversicherung) ab 2011

Ab dem 01.01.2011 gelten für die gesetzlichen Krankenkassen folgende Beitragssätze:

Allgemeiner Beitragssatz 15,5% (ggf. zuzüglich Zusatzbeitrag)

Ermäßigter Beitragssatz 14,9% (ggf. zuzüglich Zusatzbeitrag)

Der Höchstbeitrag für freiwillige Mitglieder beträgt 575,44 € für die Krankenversicherung und weitere 72,39 € für die Pflegeversicherung, Insgesamt also 647,83 € im Monat. (Ein Kassenindividuell erhobener Zusatzbeitrag muß zusätzlich entrichtet werden).

Der Mindestbeitrag für freiwillig versicherte Selbständige liegt bei 285,52 € für die Krankenversicherung und weiteren 37,37 € für die Pflegeversicherung, Insgesamt also 322,89 € im Monat. (Ein Kassenindividuell erhobener Zusatzbeitrag muß zusätzlich entrichtet werden)

Als freiwillig versicherte gelten Personen welchen generell das Recht haben sich Privat zu versichern. Dies sind neben Beamten insbesondere Angestellte mit einem Einkommen oberhalb der sogenannten Bemessungsgrenze und Selbständige.

Angestellte mit einem Einkommen unterhalb der Bemessungsgrenze dürfen sich nicht privat Versichern, sie sind in der GKV Pflichtversichert.

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